Wie Sie eine Bewerbung schreiben, die Sie ins Vorstellungsgespräch katapultiert

Dieser Beitrag gibt einen Überblick über das Thema "richtig bewerben". Damit will ich Ihnen einen guten Einstieg vermitteln oder Ihnen helfen, ihr Wissen aufzufrischen. Suchen Sie Bewerbungshilfe im Raum Solothurn, finden Sie diese hier.

Aufgeteilt ist dieser Artikel in 13 Kapitel: 

  1. Einführung
  2. Worum geht es dem Job-Anbieter?
  3. Worum geht es Ihnen?
  4. Was ist entscheidend?
  5. Wie tun Sie das?
  6. Was ist die perfekte Bewerbung?
  7. Gibt es eine 100%ige Garantie?
  8. Weshalb diese Methode so erfolgreich ist
  9. So erstellen Sie Ihr Bewerbungsschreiben
  10. So erstellen Sie Ihren Lebenslauf
  11. Gehören Hobbies in den Lebenslauf?
  12. Die Sache mit der Persönlichkeit
  13. Altersdiskriminierung – Bewerben ü50

1. Einführung

Niemand schreibt gerne Bewerbungen. 

Das sieht man den meisten Bewerbungsmappen auch an. 

Sie lassen vermuten, dass mit unserer Einstellung zum Bewerbungsprozess etwas nicht stimmt. 

Ehrlicherweise müssten 90% der Bewerber schreiben:

"Den Job hätte ich zwar gern, aber Mühe geben will ich mir nicht..."

Wie anders lässt sich erklären, dass ein Grossteil der Bewerber seine Eignung hinter einem Nebel aus Floskeln und Selbstbehauptungen verschleiert? Anstatt ihre maximale Tauglichkeit mit Fakten zu belegen und kurz und knapp auf den Punkt zu bringen, weshalb man der geeignete Allianzpartner für den Stellenanbieter ist? 

Ich vermute, es hat etwas damit zu tun:  

Die Inspiration verlässt uns auf seltsame Weise, wenn es um einen selbst geht... Es bereitet uns Mühe, uns selbst unverzerrt zu spiegeln und wir sind unsicher, wie wir wirken wollen. Es fehlt uns der Mut, uns zu uns selber zu bekennen. 

Dazu kommt: 

Wir haben nie richtig gelernt, wozu denn ein Bewerbungsschreiben eigentlich dient. Deshalb sind wir unsicher, ob wir es richtig machen. Und wir werden vom Aktionismus, der sich aus Erkenntnissen der Werbe- und Verkaufspsychologie ableitet, verführt und auf eine falsche Fährte gelockt. 

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie den Stellenanbieter in wenigen Sekunden von Ihrer Eignung überzeugen und mit Ihrer Bewerbung sein Vertrauen gewinnen.

Wie Sie eine Selbstpräsentation erstellen, die es in sich hat: Sie vermitteln ein klares Bild ihrer selbst und beziehen eindeutig Position.

2. Worum geht es dem Job-Anbieter?

Der Job-Anbieter sucht die tauglichste Besetzung für die offene Stelle. Er will Kompetenz, Leistung und Engagement. Und er will Ihnen vertrauen können, er will sicher sein, dass Sie sein Problem lösen und nicht vergrössern. Er will Integrität, Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit.

3. Worum geht es Ihnen?

Sie wollen einen Termin zum Vorstellungsgespräch. Um dahin zu kommen, müssen Sie einen vielbeschäftigten Personaler mit Ihren Bewerbungsunterlagen in wenigen Sekunden von Ihrer Eignung überzeugen und sein Vertrauen gewinnen.

4. Was ist entscheidend?

Bringen Sie mit Ihrer Bewerbungsmappe kurz und knapp auf den Punkt, weshalb das Unternehmen mit Ihnen ein Bündnis eingehen soll. Belegen Sie Ihre maximale Tauglichkeit anhand einer Selbstpräsentation, die es in sich hat und Sie im besten Licht präsentiert. Erstellen Sie einen eigentlichen Leistungsausweis und zeigen Sie auf, was Sie können und wollen.

5. Wie tun Sie das?

Die stärkste Wirkung erzielen Sie mit einer klaren Ansage. Präsentieren Sie Fakten und Beweise anstatt zu behaupten. Formulieren Sie einfach und aussagekräftig, filtern Sie die stärksten Argumente heraus und trennen Sie Wichtiges von Unwichtigem. Feilen sie an der perfekten Formulierung und verzichten Sie auf Floskeln und Marketing-Slang.

Investieren Sie die nötigen Stunden und brillieren Sie mir der Aufbereitung des Inhaltes. Arbeiten Sie dem Personaler zu und gewährleisten Sie schnellste Informationsaufnahme. Dadurch ragen Sie auf erfrischende Weise aus der grauen Masse!

6. Was ist die perfekte Bewerbung?

Unter einer perfekten Bewerbung verstehe ich eine Bewerbung, die Ihren Nutzen für den Stellenanbieter auf einen Blick optimal darstellt und Sie als die maximal geeignete Besetzung präsentiert. Eine Bewerbung, die dem Personaler minimale Mühe bereitet, in der Sie sich sympathisch und angemessen vorstellen. Und nicht verstellen.

Bewerben ist nicht Werbung. 

Bewerben ist Werben um Vertrauen.

Vertrauen schaffen Sie mit Arbeitszeugnissen, Referenzen und Empfehlungsschreiben.

7. Gibt es eine 100%ige Garantie?

Nein, die gibt es auch mit der «perfekten Bewerbung» nicht. Denn: niemand sieht in des Personalers Kopf. Niemand weiss, wie er vorgeht, wie er gewichtet, welche Präferenzen er hat. Selbst wenn sie es schaffen, Ihre maximale Tauglichkeit darzustellen, erfüllt unter Umständen ein anderer Bewerber die Erwartungen des Unternehmens noch besser. Ein wenig Glück braucht es immer und es gibt eigentlich nur diese Regel: Geben Sie sich maximale Mühe, damit der Adressat Lust bekommt, Sie kennenzulernen.

8. Weshalb diese Methode so erfolgreich ist

Weil Ihr neues Bewerbungsdossier allen gängigen Regeln Rechnung trägt und dennoch aus der grauen Masse ragt.

Es ...

  • ist keine öde Standardvorlage
  • ist frei von Worthülsen
  • tappt nicht in die Peinlichkeitsfalle
  • verzichtet auf übertriebenen Style und Marketing-Slang
  • stellt Ihren Nutzen für den Stellenanbieter auf den ersten Blick optimal dar
  • präsentiert Sie als die maximal geeignete Besetzung

9. So erstellen Sie Ihr Bewerbungsschreiben

Ein Bewerbungsschreiben ist im Grunde eine schriftliche Ansprache: Sie nutzen den Raum für Ihre kleine Rede, in der Sie sich als die ideale Besetzung präsentieren.

Schreiben Sie also weder einen blossen Begleitbrief noch einen gestelzten Geschäftsbrief alter Schule. Ihr Adressat ist ein Profi. Stehlen Sie ihm nicht die Zeit, sondern vermitteln Sie ihm Ihren Nutzen in Form einer prägnanten Selbstdarstellung.

Modellieren Sie Ihr Profil passend auf die Anforderungen der anvisierten Stelle. Und setzen Sie dabei hauptsächlich auf die Fakten:

Was Sie wo getan, geleistet und erreicht haben.

Unterschlagen Sie keine Argumente, die für Sie sprechen. Berichten Sie von Ihren Leistungen und Erfolgen und filtern Sie für die jeweilige Stelle die wichtigsten Argumente heraus. Dadurch zeigen Sie Ihre geballte Kompetenz und daraus zieht der Personaler die entscheidenden Rückschlüsse auf ihre zu erwartende künftige Performance.

Wichtig: Schummeln gilt nicht und auch mit Übertreibungen bewegen Sie sich auf dünnem Eis. Doch lassen Sie die Sonne ruhig hell strahlen. Treten Sie selbstbewusst und souverän auf, präsentieren Sie sich im vorteilhaften Licht. Auch der Anbieter zeichnet in der Stellenausschreibung ein idealisiertes Bild…

Beachten Sie diese 5 Punkte:

  1. Schreiben Sie einfach, klar und direkt.
  2. Vermeiden Sie Schachtelsätze. Ein Komma pro Satz reicht.
  3. Halten Sie sich kurz: Überlegen Sie stets, wie Sie das Gleiche mit noch weniger Worten sagen könnten.
  4. Verzichten Sie auf Floskeln und Bürokratensprache. Verwenden Sie starke Verben und kurze Wörter. Niemand will einen Satz zweimal lesen, um ihn zu verstehen. Sie schreiben eine Bewerbung und kein Sachbuch.
  5. Beschränken Sie sich auf 15-20 Zeilen. Sorgen Sie für eine gute Übersichtlichkeit, indem Sie das Schreiben in Absätze unterteilen.

Gleich nach der Grussformel starten Sie mit Ihrem stärksten Argument. Für erfahrene Arbeitnehmer ist das in der Regel die aktuelle Stelle. Kein Bezug, keine Einleitung. Legen Sie einfach los. Fallen Sie mit der Tür ins Haus und liefern Sie all Ihre Argumente, die Ihre Eignung belegen!

«Es ist wie in einem Casting: Nicht rumlabbern, sondern: Hinstehen und loslegen.»

Beispiel:

Sehr geehrte Frau Bahr

In meiner aktuellen Funktion als Wirtschaftsprüferin eines international tätigen Treuhandunternehmens in Zürich berate und betreue ich selbständig nationale Kunden bei den vielseitigen Problemlösungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Abschlussberatung, Steuer- und Unternehmensberatung.“

Damit wird gleich im ersten Satz die geballte Kompetenz sichtbar.

Belegen Sie jetzt, dass Sie dem Suchprofil exakt entsprechen: 

Stellen Sie dar, was Sie an welcher Stelle geleistet und welche Erfolge Sie dabei erzielt haben. Wählen Sie jene Positionen aus, welche Ihre Eignung für die anvisierte Stelle am besten darstellen.

Schliesslich runden Sie ab mit allen weiteren Argumenten, die für Sie sprechen:

Ihre Aus- und Weiterbildungen all ihre relevanten Kenntnisse und Fähigkeiten.

Garnieren Sie das Schreiben mit Referenzpersonen, die Ihre Qualitäten bestätigen und weitere Auskunft geben. Schliessen Sie mit dem Grund Ihrer Bewerbung, Ihrer Motivation, Ihren Zielen und der Aufforderung, mit Ihnen in Kontakt zu treten.

Achtung:

Keine Erklärungen. Gehen Sie nicht auf Brüche oder gefühlte Niederlagen ein. Das ist allenfalls Stoff für das Vorstellungsgespräch.

10. So erstellen Sie Ihren Lebenslauf

Das Motto lautet: Keep it simple. Verzichten Sie auf alles, was das Auge von den Argumenten zu Ihrer Job-Eignung ablenkt.

Kein Titel. Weder „Lebenslauf“ noch „Currywurst vitae“. Das spart Platz. Ihre Adressaten sind Profis, die erkennen einen Lebenslauf aus 10 Metern Distanz.

Und weiter:

  • Keine Dekorations- und Gestaltungselemente wie Linien oder sonstige Schnörkel.
  • Keine Doppelpunkte als Spaltentrenner.
  • Keine unnötigen Feldbezeichnungen.

Zum Layout:

Wählen Sie ein einfaches Layout. Zwei Spalten reichen. Ordnen Sie diese im Goldenen Schnitt an. Die linke ist die schmalere und dient für Überschriften und Zeitangaben. Achten Sie auf genügend Abstand vom linken Seitenrand, weil Sie das Blatt eventuell in eine Mappe einheften, wenn Sie sich in Papierform bewerben (müssen).

Benutzen Sie dieselbe Schriftart wie im Anschreiben, mindestens 10 Punkt. Erstellen Sie soviel Text wie nötig und achten sie auf soviel weisse Fläche wie möglich.

Dieses simple Informationsdesign ermöglicht eine rasche Informationsaufnahme!

Starten Sie mit den persönlichen Daten: Vorname und Name, Adresse, Geburtsdatum, Telefon, E-Mail. Rechts ein qualitativ hochstehendes Portrait, ca. 4x6cm.

(Zivilstand, Religion, Kinder: All das gehört nicht zwingend in den Lebenslauf.)

Gliedern Sie anschliessend in diese Rubriken:

ANGESTREBTE TÄTIGKEIT

Hier halten Sie Ihren Jobanspruch fest: Worauf bewerben Sie sich?

BERUFLICHE PRAXIS

Hier, etwa am Ende des ersten Seitendrittels, folgt Ihr wichtigster Eintrag:

Jener, der Ihren Anspruch auf die Stelle am stärksten untermauert.

In der Regel ist dies Ihre aktuelle Tätigkeit. Die weiteren, zurückliegenden Aktivitäten reihen Sie umgekehrt chronologisch auf.

Nun folgen die weiteren Rubriken:

AUSBILDUNG
WEITERBILDUNG
KENNTNISSE&FÄHIGKEITEN
ENGAGEMENT

Selbstverständlich ist Ihr Lebenslauf lückenlos und ab Ende der allgemeinbildenden Schule in Monatsschritten getaktet. Der optimale Umfang liegt – je nach Werdegang und Erfahrung - bei 1 ½ - 3 Seiten.

Lückenlos bedeutet hingegen nicht zwingend vollständig: Für erfahrene Arbeitnehmer gilt es abzuwägen zwischen Vollständigkeit und Übersichtlichkeit.

Gewisse parallele Tätigkeiten oder Weiterbildungen können Sie weglassen, sofern sie nicht als Beleg für die aktuelle Jobtauglichkeit dienen. Den Grundschuleintrag sparen Sie sich sowieso.

Ihr Lebenslauf soll Ihren beruflichen Werdegang dokumentieren und dazu möglichst eine nachvollziehbare Entwicklung aufzeigen: dass Sie sich über die verschiedenen Stationen zu der Person entwickelt haben, die Sie heute sind.

NO RECYCLING

Ihr Lebenslauf ist ein massgeschneidertes Einzelstück und kein Recycling-Produkt! Sie optimieren das Dokument auf die anvisierte Stelle, indem Sie die jeweils stärksten Argumente in den Vordergrund rücken. Das bedeutet: Sie arrangieren den Lebenslauf für jeden Adressaten neu!

Wie Sie das tun?

Indem Sie nebst der aktuellen Position jene auswählen, die Ihre Eignung am stärksten untermauern. Beschreiben Sie diese Stationen in Stichworten ausführlich: wofür Sie zuständig waren und was Sie geleistet haben. Je älter die praktische Erfahrung, desto weniger relevant. Die lassen Sie weg, wenn der Platz knapp wird.

Und auch im Lebenslauf gilt:

Keine Kommentare, keine Erklärungen zu gefühlten Niederlagen und Brüchen. Hier zählen einzig die Fakten.

Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, Ihren beruflichen Werdegang lückenlos auf die Essenz einzudampfen. Das ist kein einfaches Unterfangen und ziemlich zeitintensiv.

11. Gehören Hobbies in den Lebenslauf oder nicht?

Ich bin der Meinung, privates ist privat. Was Sie in der Freizeit tun oder lassen, geht das Unternehmen nichts an.

Glauben Sie, wer Fussball spielt, sei ein Teamplayer? Und wer gerne liest, ein zurückgezogener Einzelgänger?

Ich nicht. Der Mensch ist schon ein bisschen komplexer.

12. Die Sache mit der Persönlichkeit

Die Bewerbung soll die Persönlichkeit unterstreichen, hört man. Ja, stimmt.

Viele Kandidaten präsentieren sich deshalb in bunten Design-Bewerbungsmappen. Auf einer «Dritte Seite» posieren sie in mehr oder weniger vorteilhaften Ganzkörperfotos zwischen unbelegten Selbstbehauptungen und schmücken sich mit Zitaten von Buddha und Ghandi.

All diese aufgeblasenen Dossiers bereiten dem Personaler maximale Mühe und klauen ihm die knappe Zeit.

Machen Sie es umgekehrt: 

Präsentieren Sie sich als Kandidatin, die das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden weiss und mit Ressourcen wie Papier, Druckertinte und vor allem Zeit und Nerven des Personalers haushälterisch umgeht.

Ihre Bewerbung ist Ihr Arbeitsmuster. Wie Sie sich bewerben, so arbeiten Sie. Die Art und Weise, wie Sie Dinge aufbereiten, formulieren, präsentieren und auf den Punkt bringen, wie Sie dem Adressaten zuarbeiten: das ist Ausdruck von Persönlichkeit, das erzählt viel über Sie!

13. Altersdiskriminierung - Bewerben ü50

Es mag Unternehmen geben, die bewusst nur jüngere Menschen einstellen und erfahrene Arbeitnehmer diskriminieren. Dagegen ist ein Bewerbungshelfer machtlos, das ist Sache der Politik. Noch eher wird die demografische Entwicklung diesem Blödsinn einen Riegel schieben.

Leistungsbereitschaft, Kreativität und Aufgeschlossenheit gegenüber Neuerungen sind keine Frage des Alters. Doch für Sie als erfahrener Arbeitnehmer gilt hier und heute: Sie müssen im Bewerbungsprozess höhere Anforderungen erfüllen als jüngere Mitbewerber. Zwingen Sie das Glück aktiv auf Ihre Seite.

Als erfahrener Arbeitnehmer haben Sie Ihr Leistungsvermögen bereits unter Beweis gestellt. Dies in Kombination mit Ihrer Erfahrung ist Ihr Wettbewerbsvorteil. Die Regeln für die perfekte Bewerbung habe ich Ihnen bereits offengelegt.

Beachten Sie zusätzlich:

  • Wählen Sie ganz sorgfältig und bewusst jene Angebote aus, auf die Ihr Profil wirklich haarscharf passt.
  • Lesen Sie die Stellenausschreibung ganz genau durch, am besten mehrmals. Filtern Sie die Kernanforderungen präzise heraus. Sie müssen wissen, welche Qualitäten, Stärken und Kenntnisse der Anbieter nachfragt.
  • Stellen Sie nun in Ihrem Bewerbungsschreiben klar, dass Sie dem Suchprofil exakt entsprechen. Stellen Sie dar, was Sie an welcher Stelle geleistet und welche Erfolge Sie dabei erzielt haben. Wählen Sie jene Positionen aus, welche Ihre Eignung für die anvisierte Stelle am besten darstellen.

Rein rational interessiert sich der Personaler nicht für Ihr Alter. Deshalb: Rücken Sie nicht Ihr Alter in den Vordergrund, sondern Ihre Qualifikationen.

Vermeiden Sie Sätze, in denen Sie Ihr Alter unbedacht als Problem darstellen. Schreiben Sie nie:

  • „Trotz meiner 54 Jahre bin ich…“
  • „Trotz meiner 56 Jahre fühle ich mich für diese Herausforderung gewappnet.“
  • „Obwohl ich bereits 58jährig bin, fühle ich mich….“

Ihr Alter ist schlicht und einfach eine Zahl in Ihrem Lebenslauf. Dort, bei Ihren persönlichen Daten, gehört Ihr Geburtsdatum hin. Und sonst nirgends.

Weisen Sie auch nicht auf Ihre bereits längere berufliche Karriere und damit Ihr fortgeschrittenes Lebensalter hin.

Schreiben Sie nicht:

  • „In meiner langjährigen Laufbahn habe ich meine Lernfähigkeit unter Beweis gestellt…“
  • „Ich kann auf 23 Jahre Berufserfahrung zurückblicken….“

Und auch diesen Satz streichen Sie aus dem Repertoire:

  • „Jetzt will ich noch einmal so richtig durchstarten.“

Nicht dass der Personaler irrtümlich denkt, Sie hätten den Durchstart bislang verpasst... 

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